Ein großer Klang für Petershausen

Vom DUNKEL ins LICHT

04.11.2023 18:30 Uhr, Kirche St. Gebhard

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Fantasie c-moll BWV 537

Jehan Alain (1911-1940)
Deuils (Trauer)
Nr. 2 aus „Trois danses“ (drei Tänze) JA 120

Johann Gottfried Walther (1684 – 1748)
Partita über „Jesu, meine Freude“
Choral und Variationen

Olivier Messiaen (1908-1992)
Alléluias sereins d’une âme qui désire le ciel (heiteres Halleluja einer Seele, die sich nach dem Himmel sehnt)
Nr.2 aus „l’Ascension“

Guillaume-Gabriel Nivers (1632-1714)
Osterhymne „Victimae Paschali Laudes“
(aus dem „Second Livre d’orgue“)
Basse de Trompette  –  Basse de Tierce  – Dessus de Cromorne  – Dessus de Cornet

Charles Tournemire (1870-1939)
Choral-Improvisation sur le „Victimae paschali“ (Choralimprovisation über den Osterhymnus „Victime Paschali Laudes“) rekonstruiert von Maurice Duruflé (1902-1986)

Louis Lefébure-Wély (1817-1869)
Cœur de Voix humaines

Franz Schmidt (1874-1939)
Präludium „Halleluja“


Eintritt 13 Euro, Jugendliche, Studierende und Inhabende des Konstanzer Sozial- bzw. Pflegefamilienpasses 8 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei
Freie Platzwahl.
Vorverkauf im Pfarrbüro St. Gebhard und bei Buchkultur Opitz.
Abendkasse 1 Stunde vor Konzertbeginn.


Ein November-Konzert voller Verwandlung. Aus Alt wird Neu, aus Dunkel Licht, aus Trauer Hoffnung, aus Tod Auferstehung. Ein ständiger Wechsel alter und neuer Orgelmusik, zuerst düster, dann heller, mündet in strahlendes Licht und festliches Halleluja…

Martin Weber studierte nach dem Abitur Kirchenmusik-A und Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg. Ein weiteres Orgelstudium (Konzertexamen) folgte am Conservatoire National de la Musique in Strasbourg (F). Für sein Abschlusskonzert erhielt er den ersten Preis der Jury. Zu seinen Lehrern zählten u. a. Prof. Helmut Deutsch (Orgel), Prof. Daniel Maurer (Orgel), Prof. Karl Ludwig Kreutz (Improvisation) sowie Prof. Hans-Michael Beuerle (Chor- und Orchesterleitung). Er besuchte Meisterkurse in Orgel, Chorleitung, Kinderchorleitung und Gregorianik bei Michael Radulescu, Jaques van Oortmerssen, Wolfgang Schäfer u.a.

Nach Stationen als Kirchenmusiker in Umkirch, im Raum Freiburg und in Konstanz war er vier Jahre als Kirchenmusiker am Überlinger Münster St. Nikolaus tätig und wirkt seit 2011 als Kirchenmusiker, freiberuflicher Konzertorganist und Musikerzieher in Konstanz. An der neuen „Konzilsorgel“ der Kirche St. Gebhard ist er seither Organist und künstlerischer Leiter der dortigen Konzertreihen.

Als Solist führten ihn Orgelkonzerte bislang an viele bedeutende Instrumente in Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und Polen. Als Dirigent des Gebhardschors Konstanz, im Kinder- und Jugendchorbereich und weiterer Projektchöre hat er sich durch viele liturgische und konzertante Auftritte einen Namen gemacht. Zuletzt sorgte seine Neuedition und Wieder-Uraufführung vergessener Kompositionen aus dem ehem. Benediktinerkloster Petershausen für Aufsehen.

Martin Weber spielt regelmäßig auch den Continuo- oder Orgelpart in Zusammenarbeit mit Orchestern, Ensembles, kammermusikalischen Besetzungen und Chören. Er ist Gründungsmitglied des Alte-Musik-Ensembles Sonus Vocum.

CD-Einspielungen dokumentieren seine Arbeit. Weitere Informationen auch im Internet auf www.martin-weber.info

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