Ein großer Klang für Petershausen

FILMNACHT "Der Glöckner von Notre Dame"

10.09.2016 20:00 Uhr, Kirche St. Gebhard

Der Stummfilm „Der Glöckner von Notre Dame“ ist der Titel einer Literaturverfilmung, die auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo basiert. Für den Film wurden Kulissen in bis dahin noch nicht dagewesenem Ausmaß gebaut. Die Uraufführung fand am 30. August 1923 in der Carnegie Hall in New York statt.

Handlung: Quasimodo, äußerlich eine Missgeburt, ist Glöckner der Kathedrale Notre Dame in Paris. Beim Fest der Narren sieht er Esmeralda, eine bei Zigeunern aufgewachsene Schönheit. Auch Clopin (König der Bettler), Dom Claude (Erzdekan der Kathedrale) und dessen Bruder, der Priester Jehan, finden Gefallen an Esmeralda. Als Jehan und Quasimodo versuchen, Esmeralda zu entführen, werden sie von der königlichen Wache ertappt; Jehan flieht, Quasimodo wird gefangen genommen. Esmeralda verliebt sich in Phoebus, Anführer der königlichen Wache. Quasimodo wird ausgepeitscht und in Ketten gelegt. Als Esmeralda ihm Wasser reicht, befreit Claude ihn von seinen Ketten. Phoebus und Jehan buhlen nun um Esmeraldas Gunst. Als Phoebus das Rennen macht, wird er von Jehan niedergestochen. Esmeralda wird für die Täterin gehalten und zum Tode verurteilt. Der schwer verletzte Jehan überlebt und versucht, wie Clopin und Quasimodo, Esmeralda zu befreien. Quasimodo und Claude verstecken Esmeralda im Glockenturm. Die von Clopin mobilisierte Bevölkerung stürmt die Kathedrale; Quasimodo und Phoebus leisten Gegenwehr. Als Jehan Esmeralda bedrängt, wirft Quasimodo ihn vom Kirchturm. Phoebus und Esmeralda sind wieder vereint; Quasimodo stirbt.


Eintritt 10 Euro, freie Platzwahl, Einlass 19 Uhr.
Vorverkauf im Pfarrbüro St. Gebhard und bei Buchkultur Opitz. Abendkasse.


Johannes Mayr

… geboren 1963, studierte 1981–1987 katholische Kirchenmusik in Stuttgart, u.a. bei Rudolf Walter, Ludger Lohmann und Willibald Bezler.

1990 – 2001 wirkte er als hauptberuflicher Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in Bad Wurzach, 2001 bis 2011 in Stuttgart St. Fidelis, dort ab 2004 als Regionalkantor. Von 1992 bis 2007 war er als Lehrbeauftragter für liturgisches Orgelspiel / Orgelimprovisation in Augsburg (Leopold-Mozart-Konservatorium / Musikhochschule Nürnberg-Augsburg) tätig. Seit 2004 nimmt er einen Lehrauftrag an der Tübinger Hochschule für Kirchenmusik für Orgelliteraturspiel und Liturgisches Orgelspiel wahr. Seit 2009 lehrt er Orgelimprovisation an der Stuttgarter Musikhochschule. Seit 2011 ist er Domorganist an der Konkathedrale St. Eberhard Stuttgart.

Als Orgelsachverständiger ist er seit 1991 für die Diözese Rottenburg- Stuttgart tätig. Seine jahrelangen Forschungen insbesondere zur oberschwäbischen Orgellandschaft haben in mehreren Buchpublikationen ihren Niederschlag gefunden.

Als Orgelimprovisator erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er war Preisträger beim Wettbewerb „Orgelspiel im Gottesdienst“ in Rottenburg (1988), beim Südwestfunk-Orgelimprovisationswettbewerb und beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb zu zeitgenössischer Kunst „Wandlung der Formen“ in Regensburg (jeweils 1998). Erste Preise erhielt er beim Europäischen Orgelimprovisationswettbewerb in Schwäbisch Gmünd (1989), beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Montbrison/Frankreich 1991 und beim Internationalen Orgelwettbewerb „Orgel ohne Grenzen“ in Dudelange/Luxemburg 2009.

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