Ein großer Klang für Petershausen

ORGELKONZERT

17.10.2020 18:30 Uhr, Kirche St. Gebhard

“l’orgue et la danse”
(Orgel und Tanz)


 

Sebastian Aguilera de Heredia
(1561 – 1627)

Ensalada

Dietrich Buxtehude
(1637 – 1707)

Praeludium, Fuge und Chaconne in C BuxWV 137
Passacaglia d-moll BWV 16
Fuge in C “à la gigue” BWV 174

Johann Sebastian Bach
(1685 – 1759)

Toccata, Adagio und Fuge in C BWV 564

Wilhelm Friedemann Bach
(1710 – 1784)

Suite de la “Chasse” pour orgue mécanique

Jehan Alain
(1911 – 1940)

Deux danses à Agni Yavishta
(zwei Tänze für Agni Yavishta)

Eric Lebrun
(* 1967)

Belle Yolande
1. Prélude - 2. Gravement - 3. Tambourin - 4. Sicilienne
5. Interlude. Petite fantaisie - 6. Belle Yolande - 7. Final

Gaston Litaize
(1909 – 1991)

Epiphanie

Zum Programm:
Das Programm "l'orgue et la danse" von Eric Lebrun wirft den Blick auf die tänzerische Seite der Orgel. Zu Gehör gebracht werden Tänze und Orgelwerke mit besonders beschwingtem, virtuosem und tänzerischem Charakter aus 5 Jahrhunderten, von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Das Spiel des Solisten wird live auf Großleinwand übertragen.


Eintritt 13 Euro, ermäßigt (Jugendliche und Studierende) 8 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei
Freie Platzwahl, Einlass 18 Uhr.
Vorverkauf im Pfarrbüro St. Gebhard und bei Buchkultur Opitz. Abendkasse.


Vita
Eric Lebrun, Organist, Komponist, Pädagoge, Musikautor, Chorleiter, hat die Leidenschaft zur Kommunikation über seine Kunst. Er wurde insbesondere am Pariser Konservatorium in der Klasse von Michel Chapuis ausgebildet und belegte auch Schreibkurse und Musikwissenschaft. Zu dieser Zeit lernte er Gaston Litaize kennen, von dem er einer der letzten Schüler wurde.

Ab den 1990er Jahren spielte er als Organist der großen Cavaillé-Coll-Merklin-Orgel der Pariser Kirche Saint-Antoine-des-Quinze-Vingts mehrere bedeutende Euvres ein: Duruflé, Franck, Alain und setzte dieses Projekt dann mit seiner Frau Marie-Ange Leurent, Organistin der Kirche Notre-Dame-de-Lorette in Paris, fort; zusammen spielten sie das Gesamtwerk von Buxtehude, Boëly und Litaize ein und werden in zwei oder drei Jahren jenes von Bach fertigstellen, das bereits 12 CDs enthält. Sie wurden 2006 von der renommierten Charles Cros Academy als Künstler des Jahres ausgezeichnet. Häufig spielen sie auch zu vier Händen, wobei mehrere Werke eigens für sie geschrieben wurden.

Eric Lebrun ist auch ein leidenschaftlicher Verfechter zeitgenössischer Musik, der die Uraufführungen zahlreicher Werke u.a. von Valéry Aubertin, Jacques Castérède, Thierry Escaich, Cristina Landuzzi, Kamilio Lendvay und Gaston Litaize übernommen hat. Er ist selbst Komponist von rund fünfzig Werken für alle Vokal- und Instrumentalformationen.

Eric Lebrun ist seit 25 Jahren Professor am Conservatoire de Saint-Maur, wo er fast 150 Musiker ausgebildet hat. Er unterrichtete auch am Pariser Konservatorium an der Sorbonne und gab Meisterkurse auf der ganzen Welt. Er ist Autor mehrerer Nachschlagewerke, die Bach, Boëly (mit Brigitte François-Sappey), Buxtehude, Debussy oder Franck gewidmet sind, und hat an mehreren Facheditionen mitgewirkt, darunter dem Leitfaden zur Orgelmusik. Außerdem ist er Mitbegründer der Chanteloup-Musique-Editionen.

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