ORGELFILMNACHT
12.09.2026 20:00 Uhr, Kirche St. Gebhard
Goldrausch (Originaltitel: The Gold Rush)
In Charlie Chaplins Stummfilm-Klassiker »Goldrausch« (1925) reist der Tramp als Goldsucher nach Alaska. Gefangen in einer Hütte, kocht er vor Hunger seinen eigenen Schuh. Er findet reichlich Gold, wird reich und findet schließlich sein großes
Glück – und die Liebe der Bardame Georgia.
Durch die meisterhafte Balance zwischen bitterer Armut (Hunger, Einsamkeit) und genialem Slapstick-Humor ist der Film nicht nur eine perfekte Tragik-Komödie, sondern auch Chaplins persönliches Meisterwerk. Er war einer der profitabelsten Stummfilme aller Zeiten und festigte Chaplins Status als Weltstar. Bis heute wird er von Kritikern regelmäßig in die Listen der besten Filme aller Zeiten gewählt.
Eintritt 15 Euro
Jugendliche, Studierende und Inhabende des Konstanzer Sozial- bzw. Pflegefamilienpasses 10 Euro
Kinder bis 15 Jahre frei
Der Ticketvorverkauf erfolgt online hier oder ab Anfang August bei unseren Verkaufstellen im Pfarrbüro St. Gebhard und bei Buchkultur Opitz.
Abendkasse 1 Stunde vor Konzertbeginn.
Freie Platzwahl.
Johannes Mayr
… geboren 1963, studierte 1981–1987 katholische Kirchenmusik in Stuttgart, u. a. bei Rudolf Walter, Ludger Lohmann und Willibald Bezler. 1990–2001 wirkte er als hauptamtlicher Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in Bad Wurzach, 2001–2011 in Stuttgart (St. Fidelis), dort ab 2004 als Regionalkantor. Von 1992–2007 war er als Lehrbeauftragter für liturgisches Orgelspiel/Orgelimprovisation in Augsburg (Leopold-Mozart-Konservatorium/ Musikhochschule Nürnberg-Augsburg) tätig.
Seit 2004 nimmt er einen Lehrauftrag an der Tübinger Hochschule für Kirchenmusik für Orgelliteraturspiel und Liturgisches Orgelspiel wahr. Seit 2009 lehrt er Orgelimprovisation an der Stuttgarter Musikhochschule. Seit 2011 ist er Domorganist an der Konkathedrale St. Eberhard Stuttgart. 2015 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor, 2018 die Ernennung zum Honorarprofessor.
Als Orgelimprovisator erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er war Preisträger beim Wettbewerb »Orgelspiel im Gottesdienst« in Rottenburg (1988), beim Südwestfunk-Orgelimprovisationswettbewerb und beim Internationalen Orgel-Improvisationswettbewerb zu zeitgenössischer Kunst »Wandlung der Formen« in Regensburg (jeweils 1998). Erste Preise erhielt er beim Europäischen Orgelimprovisationswettbewerb in Schwäbisch Gmünd (1989), beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Montbrison/Frankreich 1991 und beim Internationalen Orgelwettbewerb »Orgel ohne Grenzen« in Dudelange/Luxemburg 2009. Einladungen zu Konzerten und Kursen führten ihn in verschiedene europäische Länder sowie nach Russland, Südkorea und China.